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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 342/15

Datum:
27.08.2015
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 342/15
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2015:0827.7SA342.15.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Aachen, 3 Ca 1622/14
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 6 AZR 58/16
Schlagworte:
Insolvenzanfechtung; inkongruente Deckung; Ratenzahlungsvereinbarung; Gerichtsvollzieher; Mobiliarpfändung
Normen:
§§ 131, 140, 143 InsO
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Trifft der spätere Insolvenzschuldner mit der Gerichtsvollzieherin zur Abwendung einer sonst drohenden Mobiliarpfändung eine Ratenzahlungsvereinbarung, so handelt es sich bei den innerhalb des Zeitraums des § 131 I Nr.2 InsO tatsächlich gezahlten Raten um anfechtbare inkongruente Zahlungen, auch wenn der Zwangsvollstreckungsauftrag und die Ratenzahlungsvereinbarung lange vor Beginn dieses Zeitraums erfolgt waren.

 
Tenor:

Die Berufung des Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Aachen vom 21.10.2014 in Sachen3 Ca 1622/14 h wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird zugelassen.

 
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