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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 533/14

Datum:
04.12.2014
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 533/14
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2014:1204.7SA533.14.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Siegburg, 2 Ca 2703/13
Schlagworte:
Insolvenzanfechtung; Darlehn; Insolvenzverwalter; primäre und sekundäre Darlegungs- und Beweislast; Scheinarbeitsverhältnis
Normen:
§§ 97, 98, 134 InsO; § 117 BGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Bevor der Insolvenzverwalter eine Anfechtung nach § 134 Abs.1 InsO vornimmt, muss er versuchen, die ihm von der InsO zur Verfügung gestellten Erkenntnismöglichkeiten auszuschöpfen, um im Prozess die ihm obliegende primäre Darlegungslast zur Unentgeltlichkeit einer Leistung nach § 134 InsO erfüllen zu können. Hierzu gehören die Geltendmachung des Auskunftsanspruchs nach § 97 Abs.1 InsO gegenüber der Gemeinschuldnerin und deren Geschäftsführer sowie ggf. die Einschaltung des Insolvenzgerichts zur Ergreifung von Zwangsmaßnahmen gemäß § 98 InsO (Anschluss an BAG 6 AZR 145/13 vom 18.09.2014).

 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Siegburg vom 16.04.2014 in Sachen2 Ca 2703/13 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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