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Landesarbeitsgericht Köln, 1 Ta 375/10

Datum:
02.03.2011
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
1.Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 Ta 375/10
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2011:0302.1TA375.10.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 17 Ca 7469/10
Schlagworte:
Ausschlussfrist; Ansprüche wegen Mobbings; keine Geltendmachung durch Kündigungsschutzklage
Normen:
§ 37 Abs. 1 Satz 1 TVöD-AT; §§ 280 Abs. 1, 823 Abs. 1 BGB; § 4 KSchG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1.) Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Mobbing unterfallen der Ausschlussklausel des § 37 Abs. 1 Satz 1 TVöD-AT und sind innerhalb von 6 Monaten nach Fälligkeit schriftlich geltend zu machen (im Anschluss an BAG v. 16.05.2007 – 8 AZR

709/06 -).

2.) Fälligkeit der Ansprüche tritt jedenfalls mit Abschluss der letzten Mobbinghandlung ein (ebenso BAG v. 16.05.2007 – 8 AZR 709/06 – und LAG Köln v. 03.06.2004 – 5 Sa 241/04 -).

3.) In der Erhebung einer Kündigungsschutzklage liegt keine schriftliche Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld i. S. v. § 37 Abs. 1 Satz 1 TVöD-AT.

 
Tenor:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen

den Beschluss des Arbeitsgerichts Köln vom 18.10.2010

wird zurückgewiesen.

 
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