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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 978/09

Datum:
18.03.2010
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7.Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 978/09
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2010:0318.7SA978.09.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 6 Ca 7326/07
Schlagworte:
Krankengeldzuschuss; unständige Entgeltbestandteile
Normen:
§§ 21, 22 TVöD, 13 TVÜ-VKA, 37, 71 BAT
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Bei der Auslegung des § 21 Satz 2 TVöD sind diejenigen unständigen Entgeltbestandteile für die Berechnung des Krankengeldzuschusses nach § 22 Abs. 1 Satz 2 TVöD als maßgeblich anzusehen, die im Referenzzeitraum erarbeitet wurden bzw. entstanden sind.

2. Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages im Sinne von § 22 Abs. 2 Satz 1 TVöD ist dem Durchschnittsnettoeinkommen des Arbeitnehmers das Bruttokrankengeld gegenüberzustellen.

3. Die auf § 13 Abs. 1 Satz 1 TVÜ-VKA beruhende Besserstellung der ehemaligen Angestellten, für die § 71 BAT gegolten hätte, ist durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt.

 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 28.05.2009 in Sachen

6 Ca 7326/07 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird zugelassen.

 
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