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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 1127/09

Datum:
25.03.2010
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 1127/09
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2010:0325.7SA1127.09.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 3 Ca 7580/07
Schlagworte:
Mobbing; Schmerzensgeld; Persönlichkeitsrecht; Direktionsrecht; Betriebsarzt
Normen:
§ 823 BGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Der Rechtsprechung des BAG folgend liegt das kennzeichnende Merkmal einer zum Schadensersatz/Schmerzensgeld verpflichtenden Mobbinghandlung darin, dass der oder die Schädiger das Opfer in systematischer Weise fortgesetzt, bewusst und zielgerichtet anfeinden oder schikanieren. Dabei ist das vom Opfer als "Mobbing" empfundene Verhalten anderer abzugrenzen von Arbeitsplatzkonflikten, die den sozialadäquaten Rahmen (noch) nicht überschreiten.

2. Zur Anwendung dieser Grundsätze im Einzelfall.

 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 25.03.2009 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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