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Landesarbeitsgericht Köln, 11 Sa 909/09

Datum:
30.07.2010
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
11.Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
11 Sa 909/09
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2010:0730.11SA909.09.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 18 Ca 7229/08
Schlagworte:
Ausgleichsklausel, Aufrechnung, Abfindung, Pfändungsschutz
Normen:
§§ 394 BGB, 850 c ZPO, 850 i ZPO
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Einzelfall der Auslegung einer Ausgleichsklausel in einer Aufhebungsvereinbarung

2. Die Abfindung stellt zwar ein Arbeitseinkommen dar, sie unterliegt hingegen nicht den Pfändungsgrenzen des § 850 c ZPO. Ihr Pfändungsschutz richtet sich nach § 850 i ZPO (BAG, Urt. v. 13.11.1991 - 4 AZR 39/91 -). Bei Zusammentreffen fortlaufender Bezüge mit Vergütungen, die unter § 850 i ZPO fallen, sind beide Einkommensarten pfändungsrechtlich gesondert zu behandeln (Zöller /Stöber, 27. Auflage, § 850 c ZPO Rd. 3 m.w.N.).

 
Tenor:

Die Berufung des Klägers und die Anschlussberufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 10.06.2009 – 18 Ca 7229/08 – werden zurückgewiesen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen der Kläger zu 77 % und die Beklagte zu 23 %.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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