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Landesarbeitsgericht Köln, 8 Ta 495/08

Datum:
30.01.2009
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
8 Ta 495/08
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2009:0130.8TA495.08.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Aachen, 5 Ca 3894/08
Schlagworte:
Prozesskostenhilfe, Beschwerde, Bewilligungsreife nach Beendigung des Verfahrens
Normen:
§§ 114 ff. 117 Abs. 2 S. 1 ZPO
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Grundsätzlich muss der vollständige Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe mit dem ordnungsgemäß ausgefüllten Antragsvordruck (§ 117 Abs. 3 und 4 ZPO) und allen Unterlagen bis zum Abschluss der Instanz oder des Verfahrens beim zuständigen Gericht vorliegen (BAG; Beschluss v. 3.12.2003 - 2 AZB 19/03, MDR 2004, 415; GK-ArbGG/Bader § 11a Rn. 137; Zöller/Philippi ZPO; § 117 Rn. 2 c mwN).

2. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben kommt die Bewilligung von Prozesskostenhilfe in der Regel nicht mehr in Betracht.

 
Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts Aachen vom 18.11.2008 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

 
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