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Landesarbeitsgericht Köln, 4 Sa 1225/08

Datum:
08.05.2009
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
4. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
4 Sa 1225/08
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2009:0508.4SA1225.08.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 14 Ca 10138/07
Schlagworte:
mittelbare Diskriminierung
Normen:
§ 3 II AGG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Es stellt keine geschlechtsbezogene Benachteiligung nach § 3 Abs. 2 AGG dar, wenn ein Arbeitgeber die Bereitschaft, über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus zu arbeiten, bei einer Leistungsbewertung berücksichtigt, die ihrerseits Rückwirkungen auf die Vergütung hat. Dies gilt auch dann, wenn eine Frau mit familiären Verpflichtungen davon betroffen ist.

 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 12.08.2008

– 14 Ca 10138/07 – wird auf Kosten der Klägerin zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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