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Landesarbeitsgericht Köln, 14 Sa 1108/07

Datum:
10.12.2007
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
14 Sa 1108/07
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2007:1210.14SA1108.07.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Siegburg, 1 Ca 1346/07
Schlagworte:
Schadensersatzanspruch gegen den Insolvenzverwalter
Normen:
§ 823 As. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Ein Schadensersatzanspruch eines Arbeitnehmers gegen den Insolvenzverwalter nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB kommt in Betracht, wenn der Insolvenzverwalter dem Arbeitnehmer wider besseres Wissen vorspiegelt, der Betrieb werde definitiv geschlossen und ein Betriebsübergang sei ausgeschlossen, und hierdurch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages erreicht.

2. Ergibt sich die Möglichkeit einer Betriebsfortführung erst später, kann ein solcher Schadensersatzanspruch hingegen nicht eingreifen.

 
Tenor:

1. Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Siegburg vom 19.07.2007 - 1 Ca 1346/07 - wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

2. Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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