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Landesarbeitsgericht Köln, 11 Sa 960/07

Datum:
02.11.2007
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
11. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
11 Sa 960/07
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2007:1102.11SA960.07.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 10 Ca 5034/06
Schlagworte:
Änderungskündigung mit "vorfristigem" Änderungsangebot
Normen:
§§ 1 Abs. 2 S. 1; 2 KSchG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Eine ordentliche Änderungskündigung, die auf eine vor Ablauf der Kündigungsfrist des betreffenden Arbeitnehmers wirksam werdende Verschlechterung der Arbeits-bedingungen zielt, ist nach § 1 Abs. 2 Satz 1, § 2 KSchG sozial ungerechtfertigt (wie BAG, Urteil vom 21.09.2006 – 2 AZR 120/06, AP Nr. 86 zu § 2 KSchG 1969; LAG Köln, Urteil vom 03.08.2007 – 4 Sa 233/07).

2. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bereits wenige Tage nach dem Zugang der Änderungskündigung schriftlich mitteilt, dass die Ände-rungskündigung bzw. das in ihr enthaltene Änderungsangebot nicht „vorfristig“, sondern erst zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist gelten solle.

 
Tenor:

1. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 28.03.2007 – 10 Ca 5034/06 – wird zurückgewiesen.

2. Die Kosten der Berufung trägt die Beklagte.

3. Die Revision wird zugelassen.

 
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