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Landesarbeitsgericht Köln, 11 Sa 241/07

Datum:
24.08.2007
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
11. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
11 Sa 241/07
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2007:0824.11SA241.07.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 10 Ca 4726/06
Schlagworte:
Wirksamkeit von Honorarabführungsklauseln
Normen:
§ 75 d S. 2 HGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Honorarabführungsvereinbarungen im Arbeitsvertrag eines angestellten Rechtsanwalts sind jedenfalls dann gemäß § 75 d Satz 2 HGB unwirksam, wenn sie sich jeweils auf einen Zeitraum von drei Jahren nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses erstre-cken (im Anschluss an BAG, Urteil vom 07.08.2002 – 10 AZR 586/01, AP Nr. 4 zu § 75 d HGB). Eine geltungserhaltende Reduktion der zu lang bemessenen Bindungsfristen auf die von der Rechtsprechung des BAG für zulässig erachtete Bindungsfrist von zwei Jahren kommt nicht in Betracht.

 
Tenor:

1. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeits-gerichts Köln vom 18.10.2006 – 10 Ca 4726/06 – wird zu-rückgewiesen.

2. Die Kosten der Berufung trägt die Beklagte.

3. Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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