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Landesarbeitsgericht Köln, 3 Sa 232/03

Datum:
24.09.2003
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
3. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
3 Sa 232/03
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2003:0924.3SA232.03.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 3 Ca 7605/01
Schlagworte:
Berufungseinlegungsfrist, Berufungsbegründungsfrist, Rechtsmittelbelehrung
Normen:
§§ 9 Abs. 5, 66 Abs. 1 S. 2 ArbGG, §§ 233, 234 Abs. 1, 236 Abs. 2 ZPO
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

§ 66 Abs. 1 S. 2 ArbGG stellt eine Spezialvorschrift zu § 9 Abs. 5 ArbGG dar. Die Jahresfrist des § 9 Abs. 5 S. 4 ArbGG ist daher im Rahmen der Berufungsfrist nicht anwendbar. Die einmonatige Berufungseinlegungs- sowie die zweimonatige Berufungsbegründungsfrist beginnen spätestens mit Ablauf von fünf Monaten nach der Verkündung des erstinstanzlichen Urteils(tenors).

 
Tenor:

1. Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 07.08.2002 - 3 Ca 7605/01 - wird als unzulässig verworfen.

2. Der Kläger hat die Kosten der Berufung zu tragen.

3. Die Revision wird zugelassen.

 
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