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Landesarbeitsgericht Köln, 4 (3) Sa 273/01

Datum:
05.10.2001
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
4. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
4 (3) Sa 273/01
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2001:1005.4.3SA273.01.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 12 Ca 3242/00
Schlagworte:
Gleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten bei der betrieblichen Altersversorgung
Normen:
Art. 3 GG, § 2 BetrAVG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:
Ein Arbeiter kann sich auf eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung gegenüber Angestellten aus der betrieblichen Altersversorgung jedenfalls insoweit nicht berufen, als um unterschiedliche jährliche Steigerungsraten aus der Zeit vor dem 30.06.1993 geht.
 
Tenor:
Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeits- gerichts Köln vom 08.03.2001 - 12 Ca 3242/00 - wird, soweit die Höhe der Klageforderung von der Quotierung nach § 2 BetrAVG abhängt, als unzulässig verworfen, im übrigen als unbegründet zurückgewiesen. Auf die Anschlussberufung des Beklagten wird - unter Zurückweisung der Anschlussberufung im übrigen - dieses Urteil abgeändert und wie folgt neu gefasst: 1. Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 7.613,39 DM nebst 4 % Zinsen aus jeweils 362,54 DM seit dem 01.02.1998, 01.03.1998, 01.04.1998, 01.05.1998, 01.06.1998, 01.07.1998, 01.08.1998, 01.09.1998, 01.10.1998, 01.11.1998, 01.12.1998, 01.01.1999, 01.02.1999, 01.03.1999, 01.04.1999, 01.05.1999, 01.06.1999, 01.07.1999, 01.08.1999, 01.09.1999 und 01.10.1999 zu zahlen; 2. Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger einen weiteren Betrag in Höhe von 70,68 DM nebst 4 % Zinsen aus jeweils 3,72 DM seit dem 01.11.1999, 01.12.1999, 01.01.2000, 01.02.2000, 01.03.2000, 01.04.2000, 01.05.2000, 01.06.2000, 01.07.2000, 01.08.2000, 01.09.2000, 01.10.2000, 01.11.2000, 01.12.2000, 01.01.2001, 01.02.2001, 01.03.2001, 01.04.2001 und 01.05.2001 zu zahlen; 3. Es wird festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, an den Kläger künftig monatlich eine betriebliche Rente in Höhe von 362,54 DM zu zahlen. Von den erstinstanzlichen Kosten hat der Kläger 3/4 und der Beklagte 1/4 zu tragen. Von den zweitinstanzlichen Kosten haben der Kläger 88 % und der Beklagte 12 % zu tragen. Die Revision wird zugelassen.
 
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