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Arbeitsgericht Bonn, 2 BV 37/18

Datum:
10.04.2019
Gericht:
Arbeitsgericht Bonn
Spruchkörper:
2. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 BV 37/18
ECLI:
ECLI:DE:ARBGBN:2019:0410.2BV37.18.00
 
Nachinstanz:
Landesarbeitsgericht Köln, 9 TaBV 30/19
Schlagworte:
Anfechtung der Betriebsratswahlen – wesentliche Wahlvorschrift - Wahlumschlag
Normen:
BetrVG § 19 Abs. 1, WO § 11 Abs. 1 Satz 2
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Bei § 11 Abs. 1 Satz 2 WO, wonach die Stimmabgabe bei einer Betriebsratswahl durch Abgabe von Stimmzetteln in den hierfür bestimmten Umschlägen (Wahlumschlägen) erfolgt, handelt es sich um eine wesentliche Wahlvorschrift, die der Wahrung des Wahlgeheimnisses dient. Der Verzicht auf die Verwendung von Wahlumschlägen berechtigt regelmäßig zur Anfechtung der Wahl.

 
Tenor:

1. Die Wahl zum Betriebsrat bei der V. Q. GmbH vom 24.05.2018 wird für unwirksam erklärt.

2. Im Übrigen wird der Antrag zurückgewiesen.

 
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