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Landesarbeitsgericht Hamm, 2 Ta 363/07

Datum:
21.01.2008
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
2. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 Ta 363/07
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2008:0121.2TA363.07.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Hamm, 3 Ca 620/07 L
Schlagworte:
Rechtsweg: Eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft kann eine Sozialeinrichtung i.S.v. § 2 Abs. 1 Nr. 4 b ArbGG sein. Für Schadensersatzansprüche gegen die Treuhand-Verwalterin der Mitarbeiterbeteiligung wegen unterbliebener Insolvenzsicherung der geleisteten Einlagen ist der Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 4 a und b ArbGG eröffnet.
Normen:
§ 2 Abs. 1 Nr. 4 a und b, 2 Abs. 3, § 3 ArbGG
 
Tenor:

Auf die sofortige Beschwerde der Klägerin wird der Beschluss des Arbeitsgerichts Hamm vom 13.03.2007 - 3 Ca 620/07 L - abgeändert.

Der Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen wird für zulässig erklärt.

Die Beklagten haben die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen.

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 945,74 € festgesetzt.

 
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