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Landesarbeitsgericht Hamm, 10 TaBV 131/07

Datum:
23.04.2008
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
10. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
10 TaBV 131/07
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2008:0423.10TABV131.07.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bielefeld, 6 BV 32/07
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 1 ABR 54/08
Schlagworte:
Mitbestimmung des Betriebsrats; Feststellungsinteresse; Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit; Zeit und Ort des Beginns und des Endes der Arbeitszeit; Umkleiden während oder außerhalb der Arbeitszeit; Ordnung des Betriebes; Antragserweiterung
Normen:
§§ 253 Abs. 2 Nr. 2, 256 ZPO, §§ 87 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 6 BetrVG, §§ 87 Abs. 2 S. 3, 81 Abs. 3 ArbGG
Leitsätze:

Der Betriebsrat hat kein Mitbestimmungsrecht bei der Frage, ob das Umkleiden eines

Arbeitnehmers und das Anlegen einer Firmenkleidung zur vergütungspflichtigen Arbeitszeit zählt, es sei denn, das Umkleiden gehört zur Hauptleistungspflicht des Arbeitnehmers und hat notwendigerweise im Betrieb zu erfolgen.

 
Tenor:

Die Beschwerde des Betriebsrats gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts Bielefeld vom 24.10.2007 - 6 BV 32/07 - wird zurückgewiesen.

Die Rechtsbeschwerde zum Bundesarbeitsgericht wird zugelassen.

 
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