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Landesarbeitsgericht Hamm, 18 Sa 1071/07

Datum:
12.12.2007
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
18 Sa 1071/07
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2007:1212.18SA1071.07.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bielefeld, 2 Ca 182/07
Schlagworte:
Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Zeitgutschrift, Arbeitszeitkonto, abweichende tarifliche Bemessungsgrundlage nach § 4 Abs. 4 Satz 1 EFZG, Auslegung eines Tarifvertrages, Verfall von Minusstunden des Arbeitszeitkontos
Normen:
§ 611 Abs. 1 BGB, § 4 Abs. 1 und 4, § 12 EFZG, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO
Leitsätze:

Zur Bemessungsgrundlage nach § 4 Abs. 4 Satz 1 EFZG gehören sowohl die

Berechnungsmethode (Ausfall- oder Referenzprinzip) als auch die Berechnungsgrundlage. Die Berechnungsgrundlage setzt sich zusammen aus dem Geld- und Zeitfaktor. Sie bestimmt den Umfang und die Bestandteile des der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle zugrunde liegenden Arbeitsentgelts, auch wenn dies durch eine Gutschrift im Arbeitszeitkonto festgehalten wird.

 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld vom 08.05.2007 - 2 Ca 1827/07 - wird zurückgewiesen.

Die Kosten der Berufung werden dem Kläger auferlegt.

Die Revision wird zugelassen.

 
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