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Landesarbeitsgericht Hamm, 8 Sa 949/05

Datum:
23.03.2006
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 Sa 949/05
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2006:0323.8SA949.05.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Gelsenkirchen, 1 Ca 1603/02
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 8 AZR 709/06 Urteil vom 23.03.06 aufgehoben, zurückverwiesen 16.05.2007, 8 Sa 188/08 Berufung zurückgewiesen 11.02.2008
Schlagworte:
Mobbing durch Vorgesetzte / unerlaubte Handlung / Persönlichkeitsrechtsverletzung / Gesundheitsbeschädigung / Schadensersatz / Schmerzensgeld / Geldentschädigung / Verdienstausfall / Ausschlussfrist / Verfall
Normen:
BGB §§ 280, 823, 831, 847
Leitsätze:

Ansprüche auf Schadensersatz, Schmerzensgeld oder Geldentschädigung wegen

"Mobbings"durch Vorgesetzte unterliegen, gleich ob sie auf den Gesichtspunkt der unerlaubten Handlung iSd §§ 823 ff. BGB wegen Verletzung der Gesundheit und des Persönlichkeitsrechts oder auf den Gesichtspunkt der Vertragsverletzung gestützt werden, der tariflichen oder vereinbarten Ausschlussfrist, nach welcher "Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis" binnen sechs Monaten geltend zu machen sind.

Rechtskraft:
Die Revision wird zugelassen.
 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Gelsenkirchen vom 24.11.2005 - 1 Ca 1603/02 - wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

Die Revision wird zugelassen.

 
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