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Landesarbeitsgericht Hamm, 18 Sa 1837/05

Datum:
08.02.2006
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
18 Sa 1837/05
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2006:0208.18SA1837.05.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bielefeld, 2 (5) Ca 415/05
Schlagworte:
Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Fortsetzungserkrankung, Auslegung eines gerichtlich vorgeschlagenen Vergleichs
Normen:
§§ 3 Abs. 1, 4 Abs. 1 EFZG, §§ 133, 157, 611 Abs. 1 BGB
Leitsätze:

Die Parteien dürfen bei der Auslegung eines gerichtlichen Vergleichs dem Wortlaut nicht einfach den für sie günstigsten Sinn beilegen. Entscheidend ist der objektive Erklärungswert. Insbesondere hat der objektive Sinn des Wortlauts eines gerichtlichen Vergleichs dann besondere Bedeutung, wenn die Vereinbarung von keiner der Parteien, sondern von dem Gericht vorgeschlagen worden ist.

Rechtskraft:
Die Revision wird nicht zugelassen
 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld vom 09.08.2005 - 2 (5) Ca 415/05 - wird zurückgewiesen.

Die Kosten der Berufung werden der Klägerin auferlegt.

 
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