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Landesarbeitsgericht Hamm, 8 Sa 2213/03

Datum:
19.09.2005
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 Sa 2213/03
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2005:0919.8SA2213.03.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Gelsenkirchen, 4 Ca 2268/02
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 2 AZR 759/05 Revision zurückgewiesen 18.01.2007
Schlagworte:
Kündigung / personenbedingte Kündigung / Krankheit / mangelnde gesundheitliche Eignung / psychische Erkrankung / Sicherheitsbedenken / Zukunftsprognose / Beurteilungszeitpunkt / Therapieplan
Normen:
KSchG § 1
Leitsätze:

Für die bei der krankheitsbedingten Kündigung erforderliche Zukunftsprognose ist von den im Kündigungszeitpunkt maßgeblichen Verhältnissen auszugehen, weswegen nachträglich gewonnene Erkenntnisse aus einem gerichtlichen Sachverständigengutachten zu

Krankheitsdiagnostik und weiteren Therapiemaßnahmen unberücksichtigt bleiben müssen.

Rechtskraft:
Die Revision gegen das Urteil wird zugelassen.
 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Gelsenkirchen vom 05.11.2003 - 4 Ca 2268/02 - wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

Die Revision gegen das Urteil wird zugelassen.

 
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