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Landesarbeitsgericht Hamm, 19 Sa 2429/04

Datum:
08.02.2005
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
19. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
19 Sa 2429/04
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2005:0208.19SA2429.04.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Detmold, 2 Ca 441/04
Schlagworte:
Persönliche Haftung eines Geschäftsführers bei Insolvenz
Normen:
§§ 823 Abs. 2, 826 BGB; 130 a, 130 b, 177 a HGB; 64 GmbHG; 92, 129 f. InsO
Leitsätze:

Die Mitteilung der Sozialplanabfindung und des Auszahlungstermins in einem vom Ge-schäftsführer unterzeichneten Kündigungsschreiben ist nicht als Schuldbeitritt des Ge-schäftsführers auszulegen.

Eine persönliche Haftung eines Geschäftsführers gegenüber einem Altgläubiger der Gesell-schaft ergibt sich nicht bereits daraus, dass er bei eintretender Zahlungsunfähigkeit noch Forderungen anderer Gläubiger erfüllt, solange keine Insolvenzverschleppung vorliegt.

Rechtskraft:
Die Revision wird nicht zugelassen
 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Detmold vom 02.11.2004 - 2 Ca 441/04 - wird zurückgewiesen.

Der Kläger hat die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen.

 
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