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Landesarbeitsgericht Hamm, 18 Sa 296/05

Datum:
17.08.2005
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
18 Sa 296/05
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2005:0817.18SA296.05.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bielefeld, 4 Ca 3474/04
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 6 AZR 680/05 Revision zurückgewiesen 27.04.2006
Schlagworte:
Halbierung des Ehegattenortszuschlags, öffentlicher Dienst, Arbeiterwohlfahrt
Normen:
§ 26 BMT-AW II, § 29 Abschn. B Abs. 2 und 5 BAT; § 40 Abs. 1 BBesG
Leitsätze:

Nach § 29 Abschn. B Abs. 5 Satz 1 BAT erhält der Angestellte den Unterschiedsbetrag zwischen Stufe 1 und Stufe 2 (Ehegattenanteil) des für ihn maßgebenden Ortszuschlags nur zur Hälfte, wenn sein Ehegatte als Beamter im öffentlichen Dienst steht und ihm der besoldungsrechtliche Familienzuschlag der Stufe 1 zusteht.

Die zusätzliche Anforderung "in Höhe von mindestens der Hälfte des Unterschiedsbetrages zwischen der Stufe 1 und der Stufe 2 des Ortszuschlages der höchsten Tarifklasse" bezieht sich allein auf die dritte Alternative des § 29 Abschn. B Abs. 5 Satz 1 BAT "oder eine entsprechende Leistung".

Rechtskraft:
Die Revision wird zugelassen.
 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld vom 19.01.2005 - 4 Ca 3474/04 - wird zurückgewiesen.

Die Kosten der Berufung werden der Klägerin auferlegt.

 
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