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Landesarbeitsgericht Hamm, 4 Sa 1600/03

Datum:
23.09.2004
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
4. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
4 Sa 1600/03
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2004:0923.4SA1600.03.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Gelsenkirchen, 2 (4) Ca 2441/02
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 6 AZR 188/05 Revision zurückgewiesen 17.11.2005
Schlagworte:
Keine Einbeziehung von Betriebsratmitgliedern in die soziale Auswahl
Normen:
§ 15 Abs. 4, Abs. 5 und Abs. 1 KSchG
Leitsätze:

Die soziale Auswahl ist bei Vorliegen eines Interessenausgleichs mit Namensliste nicht grob fehlerhaft im Sinne von § 125 Abs. 1 Satz Nr. 2 Hs. 1 InsO, wenn ein sozial weniger

schutzwürdigeres Betriebsratsmitglied nicht in den auswahlrelevanten Personenkreis einbezogen worden ist. Dagegen spricht bereits die gesetzliche Übernahmeverpflichtung gemäß § 15 Abs. 5 Satz 1 KSchG.

Rechtskraft:
Die Revision wird zugelassen
 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Gelsenkirchen vom 02.09.2003 - 2 (4) 2441/02 - wird auf seine Kosten zurückgewiesen.

Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 22.527,50 € festgesetzt.

 
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