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Landesarbeitsgericht Hamm, 10 TaBV 103/03

Datum:
26.03.2004
Gericht:
Landesarbeitsgericht Hamm
Spruchkörper:
10. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
10 TaBV 103/03
ECLI:
ECLI:DE:LAGHAM:2004:0326.10TABV103.03.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Minden, 2 BV 32/02
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 7 ABR 38/04 Rechtsbeschwerde zurückgewiesen 25.05.2004
Schlagworte:
Gemeinsamer Betrieb mehrerer Unternehmen umsatzsteuerliche Organschaft
Normen:
§ 1, 18 BetrVG§ 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG
Leitsätze:

Das Vorliegen einer umsatzsteuerlichen Organschaft nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG, bei der eine juristische Person finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist und bei deren Herbeiführung die beteiligten Organe gegen-über dem Finanzamt behaupten, dass sichergestellt ist, dass eine vom Willen des Organträ-gers abweichende Willensbildung bei der Organtochter nicht stattfindet, führt nicht automa-tisch zur Annahme eines Gemeinschaftsbetriebes im Sinne des § 1 Abs. 1 S. 2 BetrVG.

Konzernrechtliche Weisungsmacht kann zwar bis zur Betriebsebene durchschlagen, sie er-zeugt für sich gesehen jedoch noch keinen betriebsbezogenen Leistungsapparat

Rechtskraft:
Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen
 
Tenor:

Die Beschwerde des Betriebsrates gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts Minden vom 22.01.2003 - 2 BV 32/02 - wird zurückgewiesen.

 
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