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Arbeitsgericht Paderborn, 2 BV 30/11

Datum:
18.01.2012
Gericht:
Arbeitsgericht Paderborn
Spruchkörper:
2. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 BV 30/11
ECLI:
ECLI:DE:ARBGPB:2012:0118.2BV30.11.00
 
Schlagworte:
Kosten der Betriebsratsarbeit, Freistellungsanspruch, Kosten der Rechtsverfolgung
Normen:
§ 40 BetrVG, § 613a BGB
Leitsätze:

Wird gegen einen Arbeitgeber ein Beschlussverfahren eingeleitet und geht der Betrieb im Wege des Betriebsübergangs gemäß § 613a BGB auf einen neuen Arbeitgeber über, richtet sich der Freistellungsanspruch des Betriebsrats aus § 40 BetrVG allein gegen den Betriebsnachfolger.

 
Tenor:

Die Beteiligte zu 2) wird verpflichtet, den Betriebsrat von seiner Verbindlichkeit in Höhe von 1.044,23 € gegenüber den Rechtsanwälten W und C I-Straße, XXXXX M aus der Rechnung vom 01.08.2011 bezüglich des Beschlussverfahrens Aktenzeichen X BV XX/XX und von seiner Verbindlichkeit in Höhe von 2.214,59 € gegenüber den Rechtsanwälten W und C, I-Straße, XXXXX M aus der Rechnung vom 01.08.2011 bezüglich des Beschlussverfahrens Aktenzeichen X BV XX/XX freizustellen.

Die Anträge gegen die Beteiligte zu 3) werden abgewiesen.

 
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