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Arbeitsgericht Bielefeld, 1 Ca 2321/21

Datum:
31.03.2022
Gericht:
Arbeitsgericht Bielefeld
Spruchkörper:
1. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
1 Ca 2321/21
ECLI:
ECLI:DE:ARBGBI:2022:0331.1CA2321.21.00
 
Normen:
§ 4 Abs 2 TzBfG
Leitsätze:

Diskrimierung von befristet beschäftigten Arbeitnehmern im Gruppenaufstieg durch die sogenannte „Erklärung zur Ergebnisniederschrift“ zum Tarifvertrag Nr. 200 der A AG (vgl. dazu schon Bundesarbeitsgericht vom 15.07.2004 – 6 AZR 224/03 und Arbeitsgericht Neuruppin vom 28.10.2021 – 1 Ca 6/21).

Eine „Erklärung zur Ergebnisniederschaft“, die dazu führt, dass die an einem Stichtag bei der Arbeitgeber unbefristet beschäftigten Arbeitnehmer an einem schnelleren Stufenaufstieg teilnehmen als die zum Stichtag befristet beschäftigten Arbeitnehmer, verstößt gegen § 4 Abs. 2 Satz 3 TzBfG.

Auch den Tarifvertragsparteien ist (trotz der in Artikel 9 Abs. 3 Grundgesetz eingeräumten „Tarifautonomie“) nicht gestattet, befristet beschäftigte Arbeitnehmer im Verhältnis zu unbefristet beschäftigten Arbeitnehmern zu diskriminieren, § 22 TzBfG.

 
Tenor:
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97

 

RECHTSMITTELBELEHRUNG

98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 113 114
 

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