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Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 5 Sa 1067/04

Datum:
07.10.2004
Gericht:
Landesarbeitsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
5. Kammer
Entscheidungsart:
Teilurteil
Aktenzeichen:
5 Sa 1067/04
ECLI:
ECLI:DE:LAGD:2004:1007.5SA1067.04.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Düsseldorf, 9 Ca 9937/03
Schlagworte:
Änderungskündigung, Änderungsangebot, Zumutbarkeit, Unternehmerkonzept
Normen:
§§ 1, 2 KSchG, ArbG 14 EE, §§ 2, 81 SGB IX
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Hat der Arbeitgeber ein Organisationskonzept entworfen, das die Durchführung von Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen davon abhängig macht, dass die Trainer bestimmte Qualifikationskriterien erfüllen, ist er nicht verpflichtet, dieses - tatsächlich auch umgesetzte - Konzept zu ändern, um die Weiterbeschäftigung eines personenbedingt gekündigten Arbeitnehmers auf einem Arbeitsplatz als Trainer zu ermöglichen. 2. Dies gilt auch, wenn der Arbeitnehmer schwer behinderter Mensch i. S. d. § 2 Abs. 2 SGB IX ist.

 
Tenor:

1) Die Berufung des Klägers gegen das Teil-Urteil des

Arbeitsgerichts Düsseldorf vom 22.04.2004 - 9 Ca 9937/04 -

wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

2) Die Revision wird für den Kläger zugelassen.

 
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