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Anwaltsgerichtshof NRW, 2 AGH 3/17

Datum:
09.06.2017
Gericht:
Anwaltsgerichtshof NRW
Spruchkörper:
2. Senat des Anwaltsgerichtshofes
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 AGH 3/17
ECLI:
ECLI:DE:AWGHNRW:2017:0609.2AGH3.17.00
 
Schlagworte:
anwaltsgerichtliches Verfahren, Anschuldigungsschrift, Zulassung, Besorgnis der Befangenheit, Rechtsmittel
Normen:
§§ 116 BRAO, 28 StPO
Leitsätze:

Nach der Zulassung einer Anschuldigungsschrift in einem anwaltsgerichtlichem Verfahren kann der beschuldigte Rechtsanwalt einen Beschluss, mit dem sein Ablehnungsgesuch gegen einen erkennenden Richter verworfen oder zurückgewiesen wurde, nicht mehr selbständig, sondern nur zusammen mit dem Urteil anfechten.

 
Tenor:

Die Beschwerde des Beschwerdeführers vom 17. Dezember 2017 gegen den Beschluss des Anwaltsgerichts für den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Köln vom 12. Dezember 2016 wird als unzulässig verworfen.

Die Kosten des Verfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

 
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