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Anwaltsgerichtshof NRW, 2 AGH 28/15

Datum:
03.06.2016
Gericht:
Anwaltsgerichtshof NRW
Spruchkörper:
2. Senat des Anwaltsgerichtshofes des Landes Nordrhein-Westfalen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 AGH 28/15
ECLI:
ECLI:DE:AWGHNRW:2016:0603.2AGH28.15.00
 
Schlagworte:
anwaltsgerichtliches Ermittlungsverfahren, Einlassung, Verteidigung, Sachlichkeitsgebot,Grundrecht der Meinungsfreiheit, Beleidigung
Normen:
Art. 5 GG, § 185 StGB; § 43a BRAO
Leitsätze:

Zu der Frage, ob ein Rechtsanwalt gegen das Sachlichkeitsverbot verstößt, wenn er sich in einem anwaltsrechtlichen Ermittlungsverfahren verteidigt, dabei auf ihm zur Last gelegte unsachliche Äußerungen (Beleidigungen) eingeht und diese unter Hinweis auf sein Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu rechtfertigen versucht.

 
Tenor:
 
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