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kein Tenor
Strafbefehl des Amtsgerichts Köln vom 24.11.2016
2gegen |
Y. S. |
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geboren am |
00.00.0000 |
in |
D. |
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wohnhaft |
Textpassage entfernt |
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Verteidiger/-in: Textpassage entfernt
4Sie sind wegen der in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Köln vom
520.05.2016 (AZ.: 971 Js 2121/14)
6bezeichneten Tat angeklagt. Wegen des Vorwurfs im Einzelnen wird auf die Anklageschrift, die Ihnen bereits am 04.07.2016 zugestellt worden ist, Bezug genommen.
7Der Durchführung der Hauptverhandlung am 24.11.16 stand entgegen, dass Sie zu dem Termin trotz ordnungsgemäßer Ladung unentschuldigt nicht erschienen sind.
8Gemäß §§ 407 Abs. 1 Satz 1, 408 a StPO wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen Sie eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr festgesetzt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird. Auf den als Anlage beigefügten Bewährungsbeschluss wird hingewiesen.
9Einsatzstrafen:
10Für den 1. Fall: 9 Monate Freiheitsstrafe
11Für den 2. Fall: 8 Monate Freiheitsstrafe
12Zugleich werden Ihnen die Kosten des Verfahrens auferlegt, Ihre eigenen notwendigen Auslagen haben Sie selbst zu tragen.
13Rechtsbehelfsbelehrung
14Textpassage wurde entfernt.
15Auszug aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Köln vom 20.05.2016 (AZ.: 971 Js 2121/14)
16Textpassage wurde entfernt.
17wird angeklagt,
18in nicht rechtsverjährter Zeit in D. und andernorts
19durch zwei selbstständige Handlungen
20die ihr durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen, missbraucht und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen sie zu betreuen hat, Nachteil zugefügt zu haben, wobei sie in einem Fall (Fall 1) einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführte.
21Der Angeschuldigten wird Folgendes zur Last gelegt:
221.) In nicht rechtsverjährter Zeit, in der Zeit von Oktober 2010 bis Februar 2011, beantragte die Angeschuldigte – unter Vorlage der ihr von dem Zeugen K. im September 2010 erteilten Generalvollmacht – einen Kredit in Höhe von 72.000,00 Euro bei der P. im Q./Italien. Als Sicherheit ließ die Angeschuldigte auf das Grundstück des Zeugen „Y.“ (Gemeinde U.) eine Hypothek eintragen. Den in dem Tatzeitraum ausgezahlten Betrag verwendete die Angeschuldigte – wie von Anfang an beabsichtigt – für sich persönlich. Der Angeschuldigten war bewusst, zur Eintragung einer solchen Sicherheit nicht berechtigt gewesen zu sein.
232.) Im Jahr 2008 erwarb die Angeschuldigte für den Zeugen K. das Objekt „M.“ in Italien. Für die Renovierung des Objektes zahlte der Zeuge in der Zeit von Mai 2008 bis September 2012 ca. 154.010,00 Euro an die Angeschuldigte. Von diesem Geld verwendete die Angeschuldigte in nicht rechtsverjährter Zeit absprachewidrig 15.000.00 Euro für sich.
24Der Angeschuldigten war in beiden Fällen bewusst, keinen Anspruch auf das Geld zu haben und dadurch ihre zweckwidrige Verwendung des Geldes gegen die mit dem Zeugen K. getroffenen Vereinbarungen zu verstoßen.