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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 18a L 1375/25.A

Datum:
27.08.2025
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
18a. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
18a L 1375/25.A
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2025:0827.18A.L1375.25A.00
 
Schlagworte:
Schutzberechtigte, internationaler Schutz, Griechenland, erniedrigende Behandlung, Ehepaar
Normen:
AsylG § 29 Abs. 1 Nr. 2, Grundrechtecharta Art. 4, EMRK Art. 3
Leitsätze:

Ehepaare mit einer Schutzberechtigung für Griechenland unterfallen nicht der von dem Bundesverwaltungsgericht in dessen Urteil vom 16. April 2025 – 1 C 18.24 – eingegrenzten Personengruppe der nichtvulnerablen männlichen Drittstaatsangehörigen, denen in Griechenland internationaler Schutz zuerkannt worden ist. Die Kammer hält derzeit für die Personengruppe der Ehepaare mit einer Schutzberechtigung für Griechenland weiterhin an ihrer bisherigen Rechtsprechung fest und geht davon aus, dass Angehörige dieser Personengruppe für den Fall einer Rückkehr nach Griechenland dort grundsätzlich die ernsthafte Gefahr einer erniedrigenden Behandlung im Sinne des Art. 4 der Grundrechtecharta bzw. Art. 3 EMRK droht.

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der Klage 18a K 4262/25.A gegen die in Ziffer 3. des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 3. Juli 2025 verfügte Abschiebungsandrohung wird angeordnet.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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