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Oberverwaltungsgericht NRW, 1 B 909/26.A

Datum:
30.07.2026
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 B 909/26.A
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2026:0730.1B909.26A.00
 
Schlagworte:
Eilantrag Recht auf Verbleib Aufenthaltsgestattung Asylantrag Rechtsschutzbedürfnis Rechtskrafthemmung GEAS-Reform Vollziehbarkeit Unanfechtbarkeit Asylverfahrensverordnung
Normen:
Art 68 Abs. 2 VO (EU) 2024/1348; Art 68 Abs. 7 VO (EU) 2024/1348; Art. 79 Abs. 3 Satz 1VO (EU) 2024/1348, Art. 79 Abs. 3 Satz 2VO (EU) 2024/1348, § 78 Abs. 9 AsylG n. F., § 87e Abs. 1 Satz 1 AsylG n. F., § 87e Abs. 1 Satz 2 AsylG n. F, § 55 Abs. 1 AsylG a. F., § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AsylG a. F., § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 AsylG a. F., § 78 Abs. 4 Satz 5 AsylG a. F.
Leitsätze:

Für Asylanträge, die vor dem 12. Juni 2026 eingereicht wurden, richtet sich das Recht auf Verbleib während eines Berufungszulassungsverfahrens nach dem Asylgesetz in der bis zum 11. Juni 2026 geltenden Fassung. Ein Eilantrag gemäß § 78 Abs. 9 AsylG i. V. m. Art. 68 Abs. 7 VO [EU] 2024/1348 ist in diesen Fällen mangels Rechtsschutzbedürfnisses unzulässig.

 
Tenor:

Der Antrag wird als unzulässig verworfen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens; Gerichtskosten werden nicht erhoben.

 
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