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Arbeitsgericht Essen, 5 BV 45/14

Datum:
21.08.2014
Gericht:
Arbeitsgericht Essen
Spruchkörper:
 
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
5 BV 45/14
ECLI:
ECLI:DE:ARBGE:2014:0821.5BV45.14.00
 
Schlagworte:
Wahlanfechtung
Normen:
§ 19 Abs.1BetrVG; § 24 WO
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Gemäß § 24 WO 2001 stellt die schriftliche Stimmabgabe eine Ausnahme dar, die zu begründen ist. Ein Verstoß gegen wesentliche Vorschriften über das Wahlverfahren, § 19 Abs. 1 BetrVG, liegt bereits dann vor, wenn der Wahlvorstand die Briefwahl in einem Betrieb, in welchem ca. 1450 Mitarbeiter beschäftigt sind, generell, nämlich auch für die ca. 40 bis 50 in der Verwaltung des Betriebes tätigen Mitarbeiter, für welche eine persönliche Stimmabgabe ohne weiteres hätte organisiert werden können, anordnet.

 
Tenor:

Die Betriebsratswahl im Betrieb der S. in F. mbH in F. vom 26.03.2014 wird für unwirksam erklärt.

 
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